PORTRAIT DER LEADER-REGION TAUNUS

Portrait

Bäder, Limes und ein Höhenkamm der verbindet
Die LEADER-Region Taunus umfasst dreizehn Kommunen mit drei Städten, zehn Gemeinden und insgesamt 116 Stadt- bzw. Ortsteilen auf einer Fläche von 678 km² mit rund 138.500 Einwohnern.

Das verbindende Element und somit Grundlage der Region ist der Höhenkamm des Taunus. Entlang dieser historischen Linie bestehen heute noch vielfältige Verbindungen zwischen den Kommunen.  Charakteristisch für die Taunuslandschaft sind waldreiche Gebiete, romantische Wiesentäler, reiche Streuobstwiesen und natürlich die höchste Erhebung des Taunus, der Feldberg, der zu allen Jahreszeiten ein beliebtes Ausflugsziel darstellt. Eine Vielzahl an Burgen und der stellenweise noch sichtbare Obergermanisch-Raetische Limes zeugen von einer bewegten Geschichte und Kultur der Region.

In der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main gelegen und durch die Nähe zu den Städten Wiesbaden und Frankfurt bieten sich der Region beachtliche Entwicklungsmöglichkeiten, um sich selbstbewusst und eigenständig als ländlicher Raum in Interaktion mit der Metropole zu positionieren.

Das Regionale Entwicklungskonzept der LEADER-Region Taunus
Das aktuelle Regionale Entwicklungskonzept Taunus wurde im Jahr 2014 unter breiter Beteiligung der Interessenvertreter und Akteure der Region erstellt.

Unter Berücksichtigung der wesentlichen Stärken, Schwächen und Chancen wurde in dem Konzept ein Leitbild formuliert, welches die Region und ihre Zielstrategie definiert:

Die Region Taunus ist selbstbewusst im Auftreten. Sie behauptet sich als Ländlicher Raum im Zusammenwirken mit der nahen Metropole. Sie stärkt ihr eigenes Profil als Wohn- und Erholungsregion in einem landschaftlich besonders reizvollen Raum. Sie entwickelt sich als Bildungsstandort und eigener Wirtschaftsstandort weiter. Sie lebt ihre Vielfalt in Natur und Kultur auch als Grundlage für ein regionsspezifisches Tourismus- und Freizeitangebot.

Die Regionale Entwicklungsstrategie zielt darauf ab, die Hauptpfeiler der Region als Wohn- und Erholungsregion zu stärken. In Bezug zum zugehörigen Wirtschaftsraum Wiesbaden und im weiteren Sinne zu Frankfurt, strebt sie eine neue Beziehung zwischen Stadt und Land an, von dessen Impulsen beide Seiten profitieren.

Um dies zu erreichen wurden Entwicklungsziele für vier Handlungsfelder formuliert.

Handlungsfeld 1: Regionale Vernetzung

Entwicklungsziel:

  • Schaffung von vielfältigen Bündnissen
  • Vertiefung der regionalen Vernetzungen

Handlungsfeld 2: Limesregion Taunus

Natur – Naherholung – Tourimus – Freizeit -Regionale Mobilität

Entwicklungsziele:

  • Etablierung der Marke Taunus im Tourismus
  • Weiterentwicklung der Infrastruktur für Freizeit, Naherholung und Tourismus

Handlungsfeld 3: Wirtschaftsregion Taunus

Natur – Naherholung – Tourimus – Freizeit -Regionale Mobilität

Entwicklungsziele:

  • Förderung von lokaler Wertschöpfung zur Erhöhung der Kaufkraftbindung in der Region
  • Attraktivierung des Standortes als Arbeitsort in der Region sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber

Handlungsfeld 4: Leben imTaunus

Soziales – Gesundheit – Bildung – Daseinsvorsorge – Regionale Mobilität

Entwicklungsziele:

  • Stärkung des Selbstbewusstseins des Ländlichen Raums
  • Förderung der regionalen Identität und Freiwilliges Engagement

Die Region mitgestalten
Um spezielle Themen intensiver angehen zu können gibt es in der LEADER-Region Taunus folgende Arbeitsgruppen:

  • Arbeitsgruppe Limesregion Taunus
  • Arbeitsgruppe Wirtschaftsregion Taunus
  • Arbeitsgruppe Leben im Taunus

Die Arbeitsgruppen dienen als strategische Vernetzung von Akteuren aus der Region. Ihr wichtigstes Ziel ist es, im Austausch miteinander neue, den Grundsätzen des REKs entsprechende, Projektideen zu generieren, bereits bestehende Projektideen weiter zu entwickeln und damit auf die aktuellen Umstände in der Region zu reagieren. Bei den AGs handelt es sich nicht um feste Gruppen. Es besteht eine offene Einladung an alle interessierten Akteure der Region sich an den Treffen der AGs zu beteiligen. Wenn Sie Interesse haben an einer Arbeitsgruppe mitzuarbeiten, wenden Sie sich bitte einfach an das Regionalmanagement.